Lernen im Arbeitsprozess Schlagwörter wie „lebenslanges Lernen“, „Halbwertszeit
des Wissens“, „Neue Lernkultur“, „Wissensmanagement“, „Human
Ressources“ zeigen, dass sich Bedingungen und Erwartungen in der
beruflichen Bildung gewandelt haben. eLearning bietet Lösungen an
für neue Anforderungen an Lern- und Arbeitsprozesse: Individuell lernen
eLearning berücksichtigt persönliche Voraussetzungen und Schwerpunkte:
Die modulare Gestaltung von Lerneinheiten erlaubt unterschiedliche Lernzugänge
und Lerntiefen, je nach Vorwissen und Zielsetzung (Individualisiertes/personalisiertes
Lernen, Just-enough-Learning“).
eLearning ermöglicht Lernen zu selbst gewählten Zeiten, im eigenen
Tempo, am eigenen Ort. Zum Beispiel am Arbeitsplatz oder zuhause. Anwendungsbezogen lernen
eLearning ermöglicht die Ausrichtung des Lernstoffs auf die spezifischen
Anwendungsbereiche des Unternehmens hin. Lern- und Arbeitsprozesse können
inhaltlich und räumlich einander angenähert werden. Lernen am Arbeitsplatz
ist besonders dann optimal, wenn das Gelernte danach direkt angewendet werden
kann: Erlerntes wird dadurch gefestigt. Zeitnah lernen
Beim traditionellen Training liegt oft eine größere Zeitspanne zwischen
Lernen und Anwenden. Erlerntes wird vergessen oder nicht mehr gebraucht.
Computergestützte Informationen und Lerneinheiten stellen Lernstoff abrufbereit
zur Verfügung: für die Situation, in der er benötigt wird. („Just-in-time-Learning“) Aktuelles Wissen für den aktuellen Bedarf
Das Fachwissen erneuert sich alle 6-10 Jahre, Innovationszyklen werden immer
kürzer. Auch die Einsatzbereiche und Arbeitsinhalte von Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern ändern sich schneller. Erforderliches Wissen dafür
muss rasch und gezielt angeeignet werden.
Mit Online-Kursen können viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur gleichen
Zeit geschult werden. Die zentrale Administration von Online-Kursen erlaubt
eine schnelle Aktualisierung des Lernstoffs. Voneinander lernen. Über räumliche Distanzen hinweg
Netzgestützte Lernplattformen, Kommunikations- und Kooperationswerkzeuge
ermöglichen den Austausch zwischen den Lernenden und die Bildung von Lern-
und Wissenscommunities. Unternehmensintern: zwischen verschiedenen Standorten
zum Beispiel. Oder in Brancheninstitutionen und Berufsverbänden. |