abraxis lern- und informationsmedien
eLearning   Webdesign   Training   Showroom  Home: zur Startseite  Kontakt und Impressum  Inhaltsverzeichnis
Hände mit Origamiwürfel
Beratung Training Produktion Infopool   Über uns Aktuell
  
   
 
« Zurück

Neue Medien in der Bildung: Anwendungsszenarien

Unterstützung von Präsenzunterricht
Die einfachste Möglichkeit, die neuen Medien im Rahmen von Schulungen und Seminaren einzusetzen, ist die Bereitstellung von Schulungsmaterialien und -dokumentationen in elektronischer Form. Unterlagen können per eMail verschickt oder auf einem Webserver zur Verfügung gestellt werden. Als zusätzliche Unterstützung bietet sich auch die Einrichtung einer eMail-Adresse für Fragen nach der Veranstaltung an. Nützlicher Nebeneffekt: Sie erfahren, was Ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer wissen wollen.
Eignung
Dieser Service eignet sich zur Vor- und Nachbereitung von Präsenzveranstaltungen jeder Art.
Realisierung
für die Umsetzung ist kein großer Aufwand nötig: Internetanschluss mit eMail-Adresse, eventuell ein Webserver und Konvertierungsmöglichkeiten für Dokumente.

Seminarpräsentationen und Vortragsaufzeichnungen
Präsentationen und Vorträge können mit Live-Recording-Systemen aufgezeichnet, nachbearbeitet und über das Internet oder auf CD-ROM veröffentlicht werden. Dabei ist sowohl der Videomitschnitt einer Veranstaltung als auch die Einbettung von Power-Point-Präsentationen mit Audio-Kommentierung möglich.
Eignung
Recording-Systeme eignen sich für die einfache Informationsvermittlung. Vorteile gegenüber Textmaterialien sind Anschaulichkeit und Lebendigkeit.
Realisierung
Mit Recording-Systemen können Trainerinnen und Trainer schnell und relativ einfach Präsentationen ihrer Inhalte erstellen. Sich selbst vor einer Videokamera zu präsentieren oder eigene Audio-Kommentare zu erstellen, ist allerdings nicht jedermanns Sache und erfordert eine gewisse Vertrautheit und Schulung.

Selbstlernkurse
Computergestützte Selbstlernkurse stellen Lerninhalte, Trainings und Tests zum Selbstlernen bereit. Interaktive Übungen und der Einsatz von Audio, Video, Animationen ermöglichen dabei ein aktiveres und anschaulicheres Lernen als beispielsweise mit einem Lehrbuch. Im Idealfall sind Selbstlernkurse so aufgebaut, dass sie unterschiedliche Zugänge und Vertiefungen des Lernstoffs anbieten. So können je nach Vorwissen und Zielsetzung verschiedene Lernwege genutzt werden.
Sinnvoll ist eine tutorielle Begleitung als Hilfe bei Verständnisschwierigkeiten und technischen Problemen.
Selbstlernkurse können durch Kommunikations- und Kooperationsinstrumente zu Online-Workshops erweitert werden.
Eignung
Je nach Zielsetzung und Konzept eignen sich Selbstlernkurse als Alternative zu oder als Ergänzung von einzelnen Präsenzschulungen und -seminaren.
Realisierung
Selbstlernkurse werden mit Hilfe von Autorenwerkzeugen erstellt und auf CD-ROM oder Online publiziert. Aufwand und Kosten variieren sehr stark, sie sind abhängig von Faktoren wie Medieneinsatz und Lernweg-Struktur. Voraussetzung für die erfolgreiche Anwendung ist eine didaktisch-methodische Kurskonzeption, die die speziellen Lernbedingungen der Zielgruppe am Computer berücksichtigt.

Online-Workshops
Online-Workshops können unterschiedlich gestaltet werden: zum Beispiel als Kombination von Selbstlernkursen und freier Aufgabenstellung oder als "virtuelles Seminar", in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Anleitung Inhalte selbst erstellen, austauschen und diskutieren. Entscheidend ist die Einbeziehung von Kommunikations- und Kooperationsinstrumenten für Einzel- und Gruppenaufgaben. Das Internet ermöglicht schnelle Kommunikation und Zusammenarbeit über räumliche Distanzen hinweg:
  • Bildung und Betreuung von Lerngruppen
  • individuelle Lernbetreuung und freie Aufgabenstellung
  • Austausch von Dokumenten und Diskussion
Eignung
Online-Workshops eignen sich besonders für komplexere Bildungsprojekte. In Kombination mit Präsenzseminaren beispielsweise für weiterführende Gruppen- und Einzelarbeiten zwischen zwei Seminaren.
Realisierung
Für Online-Workshops ist didaktische Planung und Betreuung erforderlich. Die technische Umsetzung im Web erfolgt über Kooperationssysteme, die die Organisation unterstützen, virtuelle Gruppenräume gestalten und Zugriffsrechte regeln, außerdem über eMail, Chat und Internet-Foren. Für Gruppenarbeit ist die Kombination mit Präsenzveranstaltungen sinnvoll, in denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer persönlich kennenlernen können.

Knowledge-Communities
Das Prinzip der Knowledge-Communities ist der freie Austausch von Wissen. Erfolgreiche Communities setzen voraus, dass die Beteiligten bereit sind, ihr Wissen zu teilen, und dass sie sich mit der Themengemeinde identifizieren können.
Eignung
Knowledge-Communities eignen sich bei Veranstaltungen, die sich an eine größere Zielgruppe wenden und die immer wieder durchgeführt werden.
Realisierung
Die Bildung und Anbindung von Communities erfordert Organisation und Betreuung. Vorteil: die Entstehung einer Lerngemeinde, in der sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch emotional aufgehoben fühlen und über die Lehrveranstaltungen hinaus Unterstützung bei Problemen und Fragen finden.

Lernplattformen, Lernmanagement-Systeme
Lernplattformen oder Lernmanagement-Systeme sind virtuelle Lernumgebungen mit Zugriffs-, Verwaltungs- und Steuerungsfunktionen. Wichtige Funktionen sind
  • die Verwaltung der Lerner (Name, Adresse, eMail, Vorwissen, erzielte Qualifikationen)
  • die Verwaltung der Termine, Ressourcen und Zugangsberechtigungen
  • die Verwaltung der Lerninhalte (etwa das Management von Sprach- und Länderversionen)
  • die Einbettung und das "Abspielen" von Selbstlernkursen
  • die Bereitstellung von Kommunikationsräumen (Chat, News, Diskussionsforen)
  • die Organisation und Verwaltung von Gruppenarbeitsräumen
  • das Durchführen von Tests, Umfragen und Beurteilungen
Außerdem beinhalten viele Systeme Autorenumgebungen und Editoren zur Erstellung und Strukturierung von Inhalten und Kursen.
Eignung
Der Einsatz von Lernmanagement-Systemen ist besonders sinnvoll bei einem umfangreichen Online-Bildungsangebot mit großer Zielgruppe, etwa für die Durchführung von Telelehr- und studiengängen.
Realisierung
Die Kosten für Anschaffung, Einrichtung und technische Betreuung sind in der Regel hoch. Kostengünstigere Lösungen sind zum Beispiel Mietplattformen und Open-Source-Systeme.
 
Telelehr- und studiengänge
Gegenüber der herkömmlichen, textlastigen Gestaltung von Fernstudiengängen hat eLearning wesentliche Vorteile:
  • Kommunikation und Gruppenarbeit
  • größere didaktisch-methodische Vielfalt
  • Einsatz unterschiedlicher Medien

Realisierung
Telelehr- und studiengänge werden in aufeinander aufbauenden Lerneinheiten konzipiert und umgesetzt. Publiziert werden sie in virtuellen Lernumgebungen: sogenannten Lernplattformen oder Lernmanagement-Systemen im Internet. Eine Kombination von eLearning und Präsenzseminaren ist sinnvoll. Präsenzveranstaltungen ermöglichen den persönlichen Kontakt und direkten Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Lehrenden und den Organisatoren. Sie unterstützen und erleichtern damit die Kommunikationsprozesse im virtuellen Raum.

 

© 2005-2009 • www.abraxis.deKontakt/Impressum